Ein Platz im Länder- oder Start-up-Pavillon ist oft ein günstiger Weg auf eine große Messe. Der Nachteil: Alle Module sehen ähnlich aus. So heben Sie sich mit wenig Budget ab und bekommen Material, das nach der Messe weiterarbeitet.
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Gemeinschaftsstände gibt es in vielen Formen: Länderpavillons, Pavillons von Bundesländern und Wirtschaftsförderungen, Start-up-Areale der Veranstalter oder Gemeinschaftsflächen von Verbänden. Das Prinzip ist gleich. Ein Organisator mietet eine große Fläche, stellt Bau, Grafik und Grundausstattung, und jedes Unternehmen bekommt ein Modul, einen Tresen oder eine kleine Kabine.
Die Vorteile liegen auf der Hand: geringere Kosten, weniger Organisationsaufwand und Besucher, die den Pavillon gezielt ansteuern. Die Grenzen auch. Die Module sehen sich ähnlich, der Platz ist knapp, die eigene Marke tritt hinter das Pavillon-Design zurück, und die Nachbarn stehen wenige Schritte entfernt.
Was am eigenen Modul erlaubt ist, entscheidet der Pavillon-Organisator zusammen mit dem Veranstalter: eigene Grafik, Roll-ups, Bildschirme, Ton, Fotografen. Klären Sie diese Punkte früh und schriftlich, und prüfen Sie zusätzlich das Ausstellerhandbuch der Messe.
Auf wenigen Quadratmetern gewinnt, wer weglässt. Drei Dinge reichen:
Dazu kommen Kleinigkeiten, die auf Fotos sichtbar werden: ein aufgeräumter Tresen ohne Taschen und Kabel, ein QR-Code zu einer Landingpage statt eines Prospektstapels, einheitliche Kleidung im Team. Was auf dem Foto unordentlich aussieht, wirkt auch auf Besucher so. Behandeln Sie das Modul wie einen eigenen kleinen Messestand, nicht wie einen Schreibtisch, an dem Sie zufällig sitzen.
Viele Pavillons bieten mehr als eine Fläche: Pitch-Bühnen, Pressetouren, Empfänge, Besuche von Delegationen oder Ministerien. Diese Momente bringen einem Start-up eine Aufmerksamkeit, die ein Tresen allein selten bekommt, und sie zeigen Ihr Team vor Publikum statt nur hinter dem Tresen.
Ein Pitch von wenigen Minuten auf der Bühne, gut fotografiert und als kurzer Clip geschnitten, liefert Material, das Sie noch Monate später verwenden können.
Sprechen Sie sich außerdem mit den Nachbarn im Pavillon ab. Wer Besucher gemeinsam anspricht, statt sich gegenseitig zu übertönen, profitiert vom Andrang bei den anderen. Ein Gruppenfoto aller Start-ups des Pavillons ist für jeden Beteiligten nützlich, etwa für Förderer und Presse.
Ein Start-up braucht keinen ganzen Drehtag. Es braucht die richtigen zwei Stunden. Legen Sie den Termin um Ihren Pitch oder einen wichtigen Besuch, so dass er in die belebte Mittagszeit hineinreicht. Diese Motive haben Vorrang:
Das Paket Trade Fair Basic von Pixer ist genau dafür gebaut: 2 Stunden am Stand, mindestens 30 Fotos, ein 30-Sekunden-Highlight-Video und ein vertikaler Clip für 990 € zuzüglich MwSt., geliefert innerhalb von 24 Stunden nach Messeende. Stellen mehrere Start-ups aus demselben Pavillon aus, bucht jedes sein eigenes Paket. Außerhalb von NRW wird die Anreise einmal pro Reise kalkuliert und auf die Aussteller derselben Messewoche verteilt.
Für Start-ups arbeitet Messematerial weit über Social Media hinaus. Die Fotos vom Pitch und vom Modul gehören ins nächste Investoren-Update, ins Pitch-Deck und auf die Website. Der vertikale Clip läuft auf LinkedIn und in Bewerbungen für Accelerator-Programme. Auch eine kurze Meldung auf der eigenen Website mit zwei, drei Fotos vom Pavillon zeigt Kunden, Partnern und Bewerbern, dass Ihr Unternehmen im Markt präsent ist.
Wurde Ihre Teilnahme am Gemeinschaftsstand gefördert, prüfen Sie in den Förderbedingungen, ob Fotos als Nachweis verlangt werden und in welcher Form. Wer das vorher weiß, plant das passende Motiv einfach mit ein.
Wichtig ist die Geschwindigkeit. Ein Post am Messetag oder am Abend danach erreicht die Menschen, die Sie gerade am Tresen kennengelernt haben. Weitere Ideen stehen im Ratgeber Messefotos verwerten: 12 Wege nach der Messe.
Ausweise für externe Fotografen laufen im Pavillon oft über den Organisator. Was dabei zu beachten ist, steht im Ratgeber Fotografieren auf der Messe.
Ein Satz, aus dem Gang lesbar, der sagt, welches Problem Sie lösen.
Eine Person stehend und ansprechbar, nicht hinter dem Laptop.
Pitch-Slots, Pressetouren und Delegationsbesuche früh anfragen.
Grafik, Bildschirme und Fotografen mit dem Organisator abstimmen.
Den Fototermin um Pitch und belebte Mittagszeit legen.
Fotos und Clip für Investoren, Förderer, Website und Vertrieb.
In der Regel ja, aber Ausweis und Zugang laufen oft über den Pavillon-Organisator. Fragen Sie dort früh nach und prüfen Sie das Ausstellerhandbuch der Messe.
Meist nicht. Sie zeigen den ganzen Pavillon, selten Ihr Modul im Detail, und die Nutzungsrechte müssen Sie erst klären. Für eigene Posts und Investoren brauchen Sie eigene Bilder.
Meist reicht Trade Fair Basic mit 2 Stunden, wenn der Termin um Pitch oder Delegationsbesuch gelegt wird. Wer zusätzlich ein Interview möchte, wählt ein größeres Paket oder ergänzt Interview und 90-Sekunden-Film für 190 €.
Ja, wenn es etwas zu zeigen gibt: eine Demo, einen Pitch, Gespräche. Ein kurzer vertikaler Clip reicht oft schon für den ersten LinkedIn-Post von der Messe.
Jedes Start-up bucht sein eigenes Paket, die Termine werden aufeinander abgestimmt. Außerhalb von NRW wird die Anreise einmal pro Reise kalkuliert und auf die Aussteller derselben Messewoche verteilt.
Dann legen Sie die zwei Stunden in die belebte Mittagszeit und planen eine kurze Produktdemo am Modul, die fotografiert und gefilmt wird. Auch der Besuch eines wichtigen Kunden oder Partners am Tresen ist ein gutes Motiv, wenn Sie den Termin vorher fest vereinbaren.
Sie stellen in einem Pavillon oder an einem Gemeinschaftsstand aus? Nennen Sie uns Messe, Pavillon und Pitch-Termin, und wir legen die zwei Stunden so, dass die wichtigsten Momente im Bild sind.
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