Das Teamfoto ist eines der vielseitigsten Bilder der Messe und fehlt trotzdem oft. Dieser Ratgeber zeigt, wann es zuverlässig gelingt, wie das Team natürlich wirkt, warum sich Einzelporträts lohnen und wie Sie die Bilder danach einsetzen.
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Fast jeder Aussteller möchte ein Teamfoto vom Stand. Und erstaunlich viele fahren ohne nach Hause. Der Grund ist selten der Fotograf, sondern die Organisation: Das Team arbeitet in Schichten, die Geschäftsführung kommt erst am zweiten Tag, der Vertrieb ist in Terminen, und am letzten Nachmittag sind alle müde und die ersten schon auf dem Weg zum Bahnhof.
Dabei ist das Teamfoto eines der vielseitigsten Bilder der Messe. Es wird am ersten Tag auf LinkedIn gepostet, landet im internen Newsletter, auf der Karriereseite, in Präsentationen und im Messebericht. Es zeigt, wer hinter der Marke steht, und es ist das Bild, das Mitarbeiter am häufigsten selbst teilen.
Wer das Teamfoto wie einen Programmpunkt plant, mit Uhrzeit, Ort und Verantwortlichem, bekommt es auch. Die folgenden Abschnitte zeigen, wie das in der Praxis funktioniert.
Es gibt einen Zeitpunkt, der fast immer funktioniert: der erste Messemorgen, vor Einlass. Alle sind frisch, die Kleidung sitzt, der Stand ist aufgeräumt, und niemand ist in einem Kundengespräch. Zehn bis fünfzehn Minuten reichen, wenn alle pünktlich da sind.
Andere Zeitpunkte und ihre Tücken:
Ab wann Aussteller morgens in die Halle dürfen, regelt der Veranstalter. Schauen Sie ins Ausstellerhandbuch und legen Sie die Uhrzeit so, dass zwischen Foto und Einlass noch etwas Puffer bleibt. Wer zu spät kommt, wird nicht zum Problem für die ganze Gruppe. Wohnt das Team in verschiedenen Hotels oder reist mit öffentlichen Verkehrsmitteln an, legen Sie den Treffpunkt lieber etwas früher, als Sie es für nötig halten. Am ersten Messemorgen sind Eingänge, Ausweiskontrollen und Garderoben erfahrungsgemäß voller als an den Folgetagen.
Die Aufstellung hängt von der Teamgröße und vom Stand ab. Bewährt haben sich diese Grundregeln:
Neben dem klassischen Gruppenbild lohnen sich zwei Varianten: eine lockere Aufnahme, in der das Team lacht oder miteinander spricht, und ein Bild in Aktion, bei dem alle an ihrem Platz am Stand arbeiten. Diese Variante eignet sich besonders für Recruiting und die Karriereseite.
Technisch fotografieren wir Gruppenbilder aus etwas größerem Abstand und nicht mit extremem Weitwinkel, damit Personen am Rand nicht verzerrt werden. Bei jeder Einstellung entstehen mehrere Aufnahmen, denn in großen Gruppen blinzelt fast immer jemand. In der Auswahl achten wir darauf, dass alle Gesichter offen und entspannt sind.
Wenn das ganze Team schon gut gekleidet vor der Markenwand steht, lohnen sich Einzelporträts. Pro Person reichen ein bis zwei Minuten. Die Bilder werden genutzt für:
Für einheitliche Porträts wählen wir einen ruhigen Hintergrund am Stand und halten Licht und Abstand für alle gleich. So passen die Bilder später nebeneinander auf eine Teamseite. Mitarbeiter, die nicht fotografiert werden möchten, müssen nicht. Das gilt für Einzelporträts genauso wie für das Gruppenbild. Zu Einwilligung und zu der Frage, was nach dem Ausscheiden eines Mitarbeiters mit den Bildern passiert, gibt es einen eigenen Ratgeber: Mitarbeiter auf Messefotos.
Damit das Teamfoto nicht am Terminplan scheitert, hilft eine kurze Organisation:
Nach der Messe hat das Teamfoto mehrere Leben: als erster LinkedIn-Beitrag mit Halle und Standnummer, im Messebericht an die Geschäftsführung, im internen Newsletter, auf der Karriereseite und in Stellenanzeigen. Für Recruiting lohnt es sich, Teamfoto und kurze Clips zu kombinieren, mehr dazu im Ratgeber Employer Branding auf der Messe und auf unserer Seite Recruiting-Video.
Bei Pixer ist das Teamfoto Teil jedes Messepakets. Wir liefern erste Bilder meist noch am selben Tag, damit der erste Beitrag nicht bis nach der Messe warten muss.
Vor Einlass am ersten Messetag sind alle da, frisch und nicht im Gespräch.
Reichen für Gruppenbild und Varianten, wenn alle pünktlich sind.
Leicht versetzt, Marke sichtbar, keine verschränkten Arme, nicht nach Hierarchie.
Klassisch, locker lachend und in Aktion am Stand.
Ein bis zwei Minuten pro Person für Profile, Website und Signaturen.
Erster LinkedIn-Beitrag am Messetag, dann Newsletter, Karriereseite, Bericht.
Dann machen wir das Hauptfoto mit allen Anwesenden und einen zweiten kurzen Termin für die spätere Schicht. Eine Variante mit allen lässt sich so meist trotzdem erreichen.
Einheitlich nicht unbedingt, aber abgestimmt. Ähnliche Farben oder Standkleidung wirken ruhiger. Große Logos anderer Marken und sehr kleinteilige Muster lenken ab.
Zehn bis fünfzehn Minuten für Gruppenbild und Varianten, dazu ein bis zwei Minuten pro Person für Einzelporträts.
Ja. Wer nicht fotografiert werden möchte, wird nicht fotografiert. Klären Sie Einwilligungen intern vorher, vor allem wenn die Bilder später in Werbung oder Stellenanzeigen erscheinen.
Ja. Erste Bilder liefern wir meist am selben Tag, sodass der Beitrag mit Halle und Standnummer noch während der Messe erscheinen kann.
Nein. Das Teamfoto ist Teil jedes Messepakets, schon ab dem Basispaket mit zwei Stunden für 990 € zuzüglich MwSt.
Wir fotografieren Ihr Team am ersten Messemorgen, auf Wunsch mit Einzelporträts, und liefern erste Bilder meist noch am selben Tag.
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