Ihr Messevideo wird in Düsseldorf, Dubai und Shanghai angesehen, meist ohne Ton. Ob die Botschaft ankommt, entscheiden die Untertitel. Dieser Ratgeber zeigt, welche Sprachen Sie brauchen, welche Dateien sinnvoll sind und wie Sie typische Fehler bei Arabisch und Chinesisch vermeiden.
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Die meisten Menschen sehen Ihr Messevideo ohne Ton: im LinkedIn-Feed, auf dem Smartphone zwischen zwei Terminen, auf dem Monitor am Stand oder weitergeleitet in einem Chat. Ohne Untertitel ist ein Interview dann nur ein Gesicht, das sich bewegt.
Wer international verkauft, hat einen zweiten Grund. Das Publikum eines einzigen Messevideos verteilt sich auf mehrere Märkte: Vertriebspartner im Ausland, Kunden in Europa, die Zentrale oder Niederlassungen in anderen Ländern. Ein Video kann alle erreichen, wenn die Untertitel von Anfang an geplant und nicht erst am Ende ergänzt werden.
Untertitel erlauben außerdem, dass jede Person in der Sprache spricht, in der sie sich am sichersten fühlt. Eine klare Antwort auf Arabisch mit deutschen oder englischen Untertiteln wirkt besser als eine holprige Antwort auf Englisch. Wenn gar niemand sprechen muss, ist ein Messevideo ohne Sprache die Alternative.
Gehen Sie von den Menschen aus, die das Video sehen sollen, nicht von einer Liste möglicher Sprachen. Eine praktische Regel: eine Hauptsprache, meist Englisch, dazu die Sprachen Ihrer zwei oder drei wichtigsten Märkte. Jede weitere Sprache kostet Übersetzung, Prüfung und Exportzeit, also wählen Sie bewusst.
| Zielgruppe | Typische Sprache | Wo das Video läuft |
|---|---|---|
| Kunden in Deutschland, Österreich, Schweiz | Deutsch | LinkedIn, Website, Newsletter |
| Internationale Kunden und Distributoren | Englisch | LinkedIn, YouTube, E-Mail |
| Partner in einzelnen Zielmärkten | Landessprache, etwa Arabisch oder Chinesisch | Kanäle des Partners, lokale Plattformen |
Bei Chinesisch entscheiden Sie vor der Übersetzung über die Schrift: vereinfachtes Chinesisch für Festlandchina, traditionelles Chinesisch für Taiwan und Hongkong. Eine Verwechslung fällt Muttersprachlern sofort auf.
Wenn Ihre Partner im Ausland das Material selbst weiterverwenden sollen, lesen Sie auch den Ratgeber zu Messematerial für Distributoren.
Technisch gibt es zwei Wege, und die meisten Aussteller brauchen beide.
Der Text ist Teil des Bildes. Er ist immer sichtbar, auf jeder Plattform und in jedem Messenger. Der Nachteil: Pro Sprache entsteht eine eigene Videodatei, und ein Tippfehler bedeutet einen neuen Export. Eingebrannte Untertitel sind richtig für Social-Media-Clips, Monitore am Stand und alles, was weitergeleitet wird.
Der Text liegt in einer eigenen Datei neben dem Video. YouTube, LinkedIn und viele Website-Player können solche Dateien laden, auf YouTube und der eigenen Website trägt ein Video sogar mehrere Sprachspuren. Die Zuschauer wählen ihre Sprache, und eine Korrektur erfordert keinen neuen Export.
Ein sinnvolles Paket für ein Recap-Video: eingebrannte Fassungen in Ihren zwei wichtigsten Sprachen, dazu Untertiteldateien für alle Sprachen. Bei vertikalen 9:16-Clips setzen Sie die Untertitel höher als gewohnt, weil Buttons und Beschreibungstext der Plattform den unteren Bildrand verdecken. Mehr dazu im Ratgeber zu Reels, Shorts und TikTok von der Messe.
Schriften, die von rechts nach links laufen, und chinesische Zeichen sind die typischen Fehlerquellen, oft erst beim Export und nicht in der Übersetzung selbst.
Bei Pixer führen wir Interviews und schreiben Untertitel auf Deutsch, Englisch, Arabisch und Persisch. Chinesische Untertitel können über Übersetzungspartner geliefert werden. Unabhängig von der Sprache gilt: Lassen Sie die fertige Fassung von einer muttersprachlichen Person aus Ihrem Team oder bei Ihrem Partner lesen.
Die erste Fassung, meist Deutsch oder Englisch, kommt mit dem Schnitt innerhalb von 24 Stunden nach Messeende. Weitere Sprachfassungen folgen, sobald Sie den Ausgangstext freigegeben haben, den Zeitplan dafür stimmen wir bei der Buchung ab. Zwei Korrekturschleifen sind enthalten.
Die meisten sehen Ihr Video stumm. Ohne Untertitel sagt ein Interview nichts.
Englisch oder Deutsch als Basis, dazu die Sprachen Ihrer zwei oder drei wichtigsten Märkte.
Eingebrannt für Social Media und Monitore, SRT- oder WebVTT-Dateien für YouTube und Website.
Arabische und persische Fassungen auf dem Smartphone prüfen: verbundene Buchstaben, Produktnamen, Satzzeichen.
Zuerst vereinfacht oder traditionell festlegen. Chinesische Untertitel kommen über Übersetzungspartner.
Namen, Funktionen und Produktbegriffe vor der Messe schriftlich, das Transkript vor der Übersetzung freigeben.
Wir schreiben Untertitel auf Deutsch, Englisch, Arabisch und Persisch und führen Interviews in diesen Sprachen. Chinesische Untertitel können über Übersetzungspartner geliefert werden. Fragen Sie andere Sprachen bei der Buchung an.
Meist beides. Eingebrannt für Social-Media-Clips und Monitore, weil sie dort immer sichtbar sind. Als Datei für YouTube und die Website, wo ein Video mehrere Sprachen tragen kann.
Die erste Fassung kommt mit dem Schnitt innerhalb von 24 Stunden nach Messeende. Weitere Sprachen folgen, sobald Sie den Ausgangstext freigegeben haben.
Nicht lesbar. Bei eingebrannten Untertiteln entsteht pro Sprache eine Datei. Bei Untertiteldateien wählen die Zuschauer ihre Sprache im Player.
Am besten eine muttersprachliche Person aus Ihrem Team oder bei Ihrem Partner, die die Produkte kennt. Sie erkennt falsche Begriffe und Schriftfehler am schnellsten.
Für Messeclips sind Untertitel schneller und erhalten die Originalstimme. Voice-over lohnt sich eher bei längeren Unternehmensfilmen, die über Jahre online bleiben.
Sie planen ein Messevideo für mehrere Märkte? Nennen Sie uns Messe, Termin und die gewünschten Sprachen, wir planen Interviews und Untertitel mit Ihnen.
Antwort innerhalb von 24 Stunden. In Messewochen ist WhatsApp am schnellsten.