Reels, Shorts, TikTok und Stories laufen hochkant. Dieser Ratgeber zeigt, welche Messemotive im Format 9:16 funktionieren, warum sie eigens hochkant gedreht werden sollten und wie Einstieg, Länge und Untertitel aussehen.
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Vertikale Videos füllen den Smartphone-Bildschirm vollständig aus. Auf Instagram, TikTok, YouTube Shorts und in Stories ist das Hochformat die Norm, und auch LinkedIn zeigt vertikale Videos in der mobilen App groß an. Wer dort mit Querformat postet, bekommt ein kleines Bild mit breiten Rändern.
Der naheliegende Gedanke, aus dem Querformat einfach einen Ausschnitt zu machen, führt fast immer zu schwachen Ergebnissen. Aus einem 16:9-Bild bleibt beim Beschnitt auf 9:16 nur ein schmaler Streifen übrig. Logos werden angeschnitten, Personen stehen am Rand, Details fehlen, und die Bildqualität leidet. Deshalb drehen wir vertikale Clips eigens hochkant, mit eigenem Bildaufbau. Das Querformat bleibt Querformat und wird so gepostet, wo es hingehört: auf der Website, auf YouTube, in Präsentationen.
Praktisch heißt das: Der Videograf plant am Messetag Zeit für beide Formate ein. Manche Motive werden zweimal gedreht, einmal quer, einmal hoch. Sagen Sie deshalb im Briefing, wie viele vertikale Clips Sie brauchen und wofür.
Nicht jedes Motiv passt zu jeder Marke. Zwei oder drei Ideen, die gut umgesetzt sind, bringen mehr als sechs halbherzige Clips.
Im vertikalen Feed wird schneller weitergewischt als irgendwo sonst. Die ersten ein bis zwei Sekunden entscheiden. Beginnen Sie mit Bewegung oder einem überraschenden Detail, nicht mit einem Logo oder einer Totale ohne Menschen.
| Clip-Typ | Sinnvolle Länge | Einstieg |
|---|---|---|
| Rundgang | 10–20 s | Bewegung in den Stand hinein |
| Produkt | 8–15 s | Hand greift zum Produkt |
| Eine Frage | 20–40 s | Die Frage als Text im Bild |
| Vorher und nachher | 8–15 s | Das leere Bild, dann der Schnitt |
Die Längen sind Richtwerte aus der Praxis, keine Plattformregeln. Wichtiger als die Sekundenzahl ist, dass der Clip endet, bevor er langweilig wird. Ein Clip, der zweimal hintereinander angesehen wird, weil er kurz ist, ist besser als einer, bei dem man nach der Hälfte weiterwischt.
Hochkant verändert die Bildgestaltung. Breite Standansichten verlieren an Wirkung, Menschen und Objekte in der Höhe gewinnen. Gesichter sitzen gut im oberen Drittel, Produkte in der Mitte. Kamerabewegungen nach oben, etwa vom Produkt zum Gesicht der Person, die es hält, nutzen das Format besonders gut. Ein Gimbal sorgt für ruhige Fahrten durch volle Gänge.
Vertikale Clips werden überwiegend ohne Ton gestartet. Untertitel und kurze Texteinblendungen sind deshalb Pflicht. Beachten Sie dabei drei Dinge:
Messename, Halle und Standnummer gehören entweder in den Clip oder in den Beitragstext. Wer den Clip während der Messe sieht, soll Sie finden können. Mehr zu Hook, Länge und Untertiteln auf den einzelnen Plattformen steht im Ratgeber Reels, Shorts und TikTok von der Messe.
Vertikale Clips leben von Aktualität. Ein Clip vom ersten Messetag, der am Abend desselben Tages online geht, erreicht Besucher, die noch in der Stadt sind und am nächsten Tag vorbeikommen können. Planen Sie deshalb schon vor der Messe, wer die Clips freigibt und wer postet. Wie das in der Praxis abläuft, beschreibt der Content-Plan für die Messewoche.
Bei Pixer sind vertikale Clips in allen Messepaketen enthalten: einer im Basic-Paket für 990 €, zwei im Professional-Paket für 1.490 €, drei im Full-Day-Paket für 1.990 €. Geliefert wird innerhalb von 24 Stunden nach Messeende, erste Ergebnisse oft schon am selben Tag. Details finden Sie unter Messevideo-Produktion.
Vertikale Clips werden im Format 9:16 gedreht, nicht aus dem Querformat ausgeschnitten.
Bewegung oder ein Detail in den ersten ein bis zwei Sekunden, das Logo ans Ende.
Meist zwischen acht und vierzig Sekunden, je nach Clip-Typ.
Text in den mittleren Bildbereich, weg von den Bedienelementen der App.
Ein Clip pro Messetag erreicht Besucher, die noch in der Stadt sind.
Ein, zwei oder drei vertikale Clips, je nach gebuchtem Paket.
Technisch ja, aber es bleibt nur ein schmaler Bildstreifen übrig. Logos und Personen werden angeschnitten, und die Qualität sinkt. Eigens hochkant gedrehte Clips sehen deutlich besser aus.
Ja, in der mobilen App werden vertikale Videos groß angezeigt. Für den Desktop kann eine quadratische oder quergeformte Fassung ergänzend sinnvoll sein.
Für einen Messetag reichen meist ein bis drei. Wichtiger als die Menge ist, dass jeder Clip eine klare Idee hat.
Ihr Team oder Ihre Agentur. Wir liefern die fertigen Dateien mit Untertiteln, Sie entscheiden über Zeitpunkt und Beitragstext.
Innerhalb der App meist ja. Für Website, Werbeanzeigen oder andere Plattformen braucht der Clip lizenzierte Musik, die für diese Nutzung freigegeben ist.
Ja, die Nutzungsrechte sind unbegrenzt. Achten Sie bei Anzeigen darauf, dass Musik und abgebildete Personen für diese Nutzung freigegeben sind.
Sie möchten jeden Messetag mit einem frischen vertikalen Clip begleiten? Nennen Sie uns Messe und Termin, wir stimmen Motive und Lieferzeiten mit Ihnen ab.
Antwort innerhalb von 24 Stunden. In Messewochen ist WhatsApp am schnellsten.