Bei einer Produktvorführung bleiben Besucher stehen und schauen zu. Gut gefilmt wirkt sie lange nach der Messe weiter: auf der Website, im Vertriebsgespräch, in der Schulung von Distributoren. Dieser Ratgeber behandelt Ablauf, Kamerapositionen und Ton und zeigt, wann sich ein eigener Take lohnt.
Alle Preise zzgl. MwSt. · Lieferung in 24 Stunden · Alle Leistungen & Pakete ansehen
Am Stand funktioniert eine Vorführung, weil der Besucher dabei ist. Er sieht die Maschine anlaufen, hört die Erklärung, stellt eine Frage. Im Video muss all das ohne ihn ankommen, oft ohne Ton, auf dem Smartphone.
Ein gutes Demovideo zeigt deshalb drei Dinge klar: was das Produkt tut, wie es bedient wird und was am Ende herauskommt. Gebraucht wird es an mehreren Stellen:
Eine Vorführung, die am Messetag nebenbei mitgefilmt wird, reicht für keinen dieser Zwecke richtig. Eine, für die eine Stunde des Tages eingeplant ist, deckt alle ab.
Das häufigste Problem gefilmter Vorführungen ist nicht die Kamera, sondern eine Demo, die noch nie zweimal gleich abgelaufen ist. Schreiben Sie den Ablauf vor der Messe auf:
Geben Sie den Ablauf mit dem Briefing an den Videografen. Dann plant er, welcher Schritt aus welcher Position gefilmt wird, und Sie wissen, wie oft die Vorführung wiederholt werden muss.
Eine Vorführung aus nur einer Position ist schwer zu verfolgen. Hände verdecken die Bedienelemente, das Ergebnis ist zu klein, die vorführende Person dreht sich weg. Drei Positionen decken die meisten Vorführungen ab:
| Position | Zeigt | Wofür |
|---|---|---|
| Totale | Vorführende Person, Produkt und den Stand drumherum | Einstieg, Orientierung, Atmosphäre |
| Halbnah, über die Schulter | Hände, Bedienung, was der Bediener sieht | Die einzelnen Schritte |
| Detail | Nahaufnahme, Display, Ergebnis | Der Moment, in dem das Produkt liefert |
Mit einer Kamera wird die Vorführung wiederholt und jeder Durchlauf aus einer anderen Position gefilmt. Mit zwei Kameras entstehen Totale und Detail gleichzeitig. Das hilft, wenn sich die Demo nicht einfach wiederholen lässt, etwa weil Material verbraucht wird. Bildschirme und Displays im Bild brauchen passende Kameraeinstellungen gegen Flimmern, siehe Ratgeber Monitore und LED-Wände fotografieren.
Behalten Sie den Gang hinter dem Produkt im Blick. Besucher, die durchs Bild laufen, stören in der Totale nicht, im Detail schon.
Messehallen sind laut, und eine Vorführung hat meist drei Tonquellen: die vorführende Person, das Produkt selbst und alles drumherum. Sie werden unterschiedlich behandelt.
Untertitel sind ohnehin Pflicht, weil die meisten Clips ohne Ton laufen. Mehr zu Mikrofonen und Hallenlärm im Ratgeber Interview am Messestand.
Aus einer Messevorführung entstehen zwei Arten von Material, und das beste Ergebnis nutzt beide.
Gefilmt vor Einlass oder in einem ruhigen Moment, ohne Publikum. Der Stand ist aufgeräumt, Schritte lassen sich wiederholen, die Kamera kann nah heran. Das ist das Material für Produktseite, Vertriebspräsentation und Distributoren.
Gefilmt während der Messe, mit Zuschauern. Sie zeigt Interesse, Fragen und Reaktionen, was ein eigener Take nicht kann. Das ist das Material für Highlight-Video und Social Media. Klar erkennbare Besucher sollten einverstanden sein.
Ein typischer Plan: der eigene Take am ersten Morgen, Live-Vorführungen in den vollsten Stunden desselben Tages. Der eigene Take kann auch am Aufbautag entstehen, wenn das Produkt bereit ist und die Standbeleuchtung schon läuft.
Aus einer gut gefilmten Vorführung entstehen mehrere Fassungen:
Bei Pixer fließt das Demo-Material in das Highlight-Video und die vertikalen Clips von der Messe, im Full-Day-Paket auch in den 90-Sekunden-Film. Fotos und Video liefern wir innerhalb von 24 Stunden nach Messeende. Wenn Sie zusätzlich einen längeren, eigenständigen Demofilm brauchen, sagen Sie es bei der Buchung, damit der Tagesplan Zeit dafür lässt. Mehr zu unseren Videoleistungen auf der Seite Messevideo-Produktion.
Fünf bis sieben Schritte, aufgeschrieben und geprobt, bevor die Kamera kommt.
Totale zur Orientierung, über die Schulter für die Schritte, Detail für das Ergebnis.
Die vorführende Person braucht ein eigenes Mikrofon. Produktgeräusche werden separat aufgenommen.
Vor Einlass ist der Stand aufgeräumt, und Schritte lassen sich wiederholen.
Zuschauer und Fragen zeigen Interesse, das kein eigener Take zeigen kann.
Komplette Demo, 30-Sekunden-Schnitt, vertikaler Clip und stumme Schleife für den Standbildschirm.
Für eine Vorführung von wenigen Minuten planen Sie für den eigenen Take etwa eine Stunde ein, mit Aufbau, Mikrofon, Probe und Wiederholungen aus mehreren Positionen. Live-Vorführungen werden zusätzlich während der Messe gefilmt.
Nicht immer. Mit einer Kamera wird die Vorführung für jede Position wiederholt. Zwei Kameras helfen, wenn sich die Demo nicht einfach wiederholen lässt, etwa weil Material verbraucht wird.
Jemand, der das Produkt kennt und ruhig und deutlich spricht. Eine kurze Probe vor der Kamera zeigt schnell, wer sich wohlfühlt.
Besser nicht. Halten Sie das Bild auf Ihrem eigenen Stand und Ihren Produkten. Fremde Stände und Marken in einem veröffentlichten Video können Probleme verursachen.
Filmen Sie die Vorführung ohne Erklärung und nehmen Sie später in einem ruhigen Raum einen Sprechertext auf. Untertitel brauchen Sie ohnehin, weil die meisten Clips ohne Ton laufen.
Pixer liefert Untertitel auf Deutsch, Englisch, Arabisch und Persisch. Für weitere Märkte ist die englische Untertiteldatei eine gute Grundlage für die Übersetzung.
Sie planen eine Produktvorführung an Ihrem Stand? Schicken Sie uns Messe, Termin und den Ablauf der Demo, dann planen wir Kamerapositionen und Ton gemeinsam mit Ihnen.
Antwort innerhalb von 24 Stunden. In Messewochen ist WhatsApp am schnellsten.