Viele, für die Ihre Messe wichtig ist, sind nicht in der Halle: die Zentrale, Kunden, die nicht reisen konnten, Distributoren im Ausland. Dieser Ratgeber zeigt, welche Formate die Messe zu ihnen bringen, wann ein Livestream sinnvoll ist und wie Sie den Tag planen.
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Ein Standteam von vier oder fünf Personen vertritt ein Unternehmen mit weit mehr Menschen. Dahinter stehen Kollegen in der Zentrale, Vertriebsmitarbeiter in anderen Regionen, Kunden ohne Visum oder ohne freie Woche, Distributoren in Märkten, in denen die Messe kaum bekannt ist. Für Aussteller, die aus dem Ausland anreisen, ist das Publikum zu Hause oft größer als das in der Halle.
Diese Gruppen wollen Unterschiedliches:
Hybrid heißt in diesem Sinn nicht virtuelle Messeplattform. Es heißt, den Content Ihres Stands so zu planen, dass auch Menschen, die nicht dort sind, etwas davon haben.
| Format | Für wen | Wann |
|---|---|---|
| Foto-Updates über den Tag | Zentrale, Social Media | Ab dem ersten Morgen, mehrmals täglich |
| Kurzer Tagesrückblick | Kunden, Partner, eigenes Team | Am Abend jedes Messetags |
| Livestream eines Vortrags oder Launches | Kunden, Presse, Partner | Zum angekündigten Termin |
| Standrundgang als Video | Kunden und Distributoren, die nicht angereist sind | Am ersten Tag gedreht, noch während der Messe verschickt |
| Aufgezeichnete Produktvorführungen | Vertrieb, Distributoren, Schulung | Während der Messe, genutzt über Monate |
| Videocall vom Stand | Einzelne Kunden | Gebuchte Termine |
Nicht jeder Aussteller braucht alle sechs. Ein kleines Team kommt mit Foto-Updates, einem Rückblick zum Messeende und einem Standrundgang meist gut aus. Größere Aussteller mit Launch oder Bühnenvortrag ergänzen den Livestream.
Der Livestream wirkt wie das naheliegende hybride Format, ist aber auch das anspruchsvollste. Er braucht eine stabile Internetverbindung am Stand, Ton, der trotz Halle funktioniert, eine Person, die moderiert, und eine, die Stream und Kommentare im Blick behält. Wenn etwas schiefgeht, geht es öffentlich schief.
Ein Livestream lohnt sich, wenn zu einer festen Zeit etwas passiert, das Menschen live sehen wollen: ein Produktlaunch, ein Vortrag am Stand, eine Preisverleihung. Kündigen Sie den Termin vorher an, in den Zeitzonen Ihres Publikums. Technik, Rechte und Regeln der Veranstalter behandelt der Ratgeber Livestream vom Messestand.
Für alles andere ist ein Rückblick am selben Tag meist die bessere Wahl. Er lässt sich schneiden, untertiteln und prüfen, bevor er erscheint, und jeder schaut ihn, wann es passt. Das zählt, wenn Ihr Publikum über Asien, den Golf und Amerika verteilt ist. Ein 30-Sekunden-Highlight-Video und einige starke Fotos pro Tag decken das meiste ab, was die Menschen zu Hause sehen wollen.
Ein Standrundgang als Video kommt einem Besuch am nächsten. Ihr Produktmanager oder Vertriebsleiter geht durch den Stand und stellt die wichtigsten Produkte so vor, wie er es bei einem Besucher tun würde, in zwei bis vier Minuten.
Manche Kunden wollen sprechen, nicht zuschauen. Ein gebuchter Videocall vom Stand lässt sie das Produkt sehen und mit der Person reden, die es kennt. Das funktioniert, wenn er wie jeder andere Standtermin geplant wird:
Hybrider Content scheitert meist daran, dass am Stand niemand Zeit dafür hat. Legen Sie vorher fest, wer was liefert: Fotograf und Videograf produzieren, eine Person aus dem Marketing wählt aus und veröffentlicht, das Standteam kümmert sich um Besucher. Wenn die Zentrale für Sie postet, vereinbaren Sie, wann die Bilder dort sein müssen. Der Ratgeber Zeitzonen und Messe-Content zeigt, wie Sie die Übergabe planen.
Wer in einem Livestream, einem Rundgang oder einem Rückblick zu sehen ist, sollte davon wissen. Besucher im Hintergrund einer Totale sind das eine, ein klar erkennbarer Kunde in einem veröffentlichten Video das andere. Klären Sie das vor dem Dreh, wie im Ratgeber Einwilligung für Interviews auf der Messe beschrieben.
Bei Pixer kommen die ersten Fotos meist noch am Messetag, das vollständige Material innerhalb von 24 Stunden nach Messeende. Schon das Basic-Paket für 990 € enthält ein 30-Sekunden-Highlight-Video und einen vertikalen Clip. So verfolgen Kollegen und Kunden zu Hause die Messe, solange sie noch läuft.
Zentrale, Kunden, Distributoren und Vertrieb wollen Unterschiedliches von der Messe.
Updates ab dem ersten Morgen versorgen Zentrale und Social Media.
Ein Rückblick am selben Tag lässt sich schneiden, untertiteln und in jeder Zeitzone ansehen.
Zwei bis vier Minuten mit dem Produktmanager durch den Stand, früh am ersten Tag gedreht.
Eine ruhige Ecke, ein Headset und eine getestete Verbindung machen den Call vom Stand möglich.
Wer in Stream oder Rundgang klar erkennbar ist, sollte Bescheid wissen und zustimmen.
Nein. Für die meisten Aussteller heißt hybrid, Fotos, Clips und einige Gespräche für Menschen zu planen, die nicht vor Ort sind. Website, E-Mail, LinkedIn und Messenger reichen, um sie zu erreichen.
Ja, wenn er geplant ist: stabiles Internet vom Veranstalter, Ansteckmikrofon, eine moderierende Person und eine zweite, die den Stream verfolgt. Für einen Launch oder Vortrag lohnt er sich, für den ganzen Messetag selten.
Zwei bis vier Minuten reichen meist für die wichtigsten Produkte. Längere Rundgänge teilen Sie besser in einen Clip pro Produkt.
Englisch für das internationale Publikum, dazu die Sprachen Ihrer wichtigsten Märkte als Untertitel. Pixer führt Interviews und liefert Untertitel auf Deutsch, Englisch, Arabisch und Persisch.
Vereinbaren Sie vor der Messe eine tägliche Übergabezeit, die in der Zeitzone der Zentrale passt, und einen gemeinsamen Ordner, in dem die ausgewählten Bilder erscheinen.
Ja, in gebuchten Videocalls vom Stand mit dem Produktexperten. Planen Sie sie wie Standtermine, mit festen Zeiten und einem ruhigen Platz.
Kollegen und Kunden zu Hause sollen Ihre Messe mitverfolgen? Nennen Sie uns Messe und Termin und sagen Sie, wer welches Material in welcher Zeitzone braucht.
Antwort innerhalb von 24 Stunden. In Messewochen ist WhatsApp am schnellsten.