Nach der Messe liegen Dutzende gute Fotos vor, auf der Website landen oft nur zwei davon, zu groß und ohne Beschreibung. Dieser Ratgeber zeigt, welche Bilder wohin gehören, wie Sie sie zuschneiden und komprimieren und wie gute Alt-Texte aussehen.
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Messefotos sind mehr als ein Beitrag unter „Aktuelles“. Richtig verteilt, halten sie Ihre Website das ganze Jahr lebendig. Typische Plätze sind:
Legen Sie diese Plätze vor der Messe fest. Dann weiß der Fotograf, dass Sie zum Beispiel ein Querformat mit freier Fläche für eine Überschrift brauchen, und fotografiert gezielt dafür. Betreibt Ihr Unternehmen Websites in mehreren Sprachen oder Ländern, planen Sie die Bilder für alle Versionen gleichzeitig. Unser Ratgeber zum Briefing des Messefotografen hilft bei der Vorbereitung.
Für die Website gelten strengere Maßstäbe als für einen schnellen Social-Media-Beitrag, denn die Bilder bleiben lange sichtbar und werden groß angezeigt. Prüfen Sie jedes Foto auf diese Punkte:
Für ein Hauptbild eignen sich Aufnahmen mit einem klaren Motiv, das nicht exakt in der Mitte sitzt, und etwas ruhiger Fläche daneben. Dort kann später Text stehen, ohne ein Gesicht zu verdecken. Wählen Sie für einen Nachbericht außerdem eine Mischung aus Übersicht, Gespräch und Detail, damit er nicht aus fünf ähnlichen Bildern besteht.
Kameradateien sind für Websites viel zu groß. Ein Foto in voller Auflösung verlängert die Ladezeit, besonders auf Smartphones mit schwacher Verbindung. Diese Richtwerte haben sich bewährt:
| Einsatz | Seitenverhältnis | Breite |
|---|---|---|
| Hauptbild Startseite | 16:9 oder breiter | etwa 2.000 bis 2.400 px |
| Bild im Beitrag | 3:2 oder 4:3 | etwa 1.200 bis 1.600 px |
| Teamfoto, Kachel | 1:1 oder 4:5 | etwa 800 bis 1.200 px |
| Vorschaubild für Links | 1,91:1 | 1.200 × 630 px |
Speichern Sie Webversionen als WebP oder AVIF, mit JPEG als Rückfalloption, im Farbraum sRGB. Als Richtwert sollte ein Hauptbild nach der Komprimierung deutlich unter 500 KB bleiben, Bilder im Text noch darunter. Entfernen Sie beim Export Standortdaten aus den Metadaten, falls die Kamera welche gespeichert hat.
Viele Content-Management-Systeme erzeugen aus einer Datei automatisch mehrere Größen. Laden Sie dann eine Version in passender Breite hoch, nicht das Original. Bilder weiter unten auf der Seite dürfen verzögert laden, das Hauptbild ganz oben nicht, sonst wirkt die Seite beim Aufruf leer.
Suchmaschinen und Screenreader sehen kein Bild, sie lesen Dateinamen und Alt-Text. Beides kostet pro Foto eine Minute und wird trotzdem oft vergessen.
Statt der Kameranummer lieber sprechend, klein geschrieben und mit Bindestrichen, zum Beispiel firmenname-messestand-messename-2026-kundengespraech.jpg. Umlaute ersetzen Sie durch ae, oe und ue.
Der Alt-Text beschreibt in einem Satz, was zu sehen ist und warum das Bild auf dieser Seite steht. Er beginnt nicht mit „Bild von“ und ist keine Aneinanderreihung von Suchbegriffen.
Rein dekorative Bilder erhalten ein leeres Alt-Attribut. Auf mehrsprachigen Websites braucht jede Sprachversion ihren eigenen Alt-Text, nicht die deutsche Fassung auf der englischen Seite. Die Bildunterschrift kann zusätzlich Kontext liefern, etwa Messe, Halle und Datum.
Damit die Fotos nicht wochenlang im Download-Ordner liegen, hilft ein fester Ablauf:
Benennen Sie außerdem eine Person, die die Fotos entgegennimmt und die Website aktualisiert, während das Standteam noch auf der Messe ist. Sonst bleibt die Aufgabe liegen, bis alle zurück im Büro sind.
Bei Pixer erhalten Sie die Fotos in voller Auflösung innerhalb von 24 Stunden nach Messeende, die ersten meist schon am selben Tag. Die Nutzungsrechte sind unbegrenzt, Website, Newsletter und Präsentationen sind also abgedeckt. Wie Sie aus der Lieferung die stärksten Bilder herausfiltern, zeigt unser Ratgeber zur Auswahl und Retusche von Messefotos.
Wer weiß, wohin die Bilder gehen, fotografiert gezielt dafür, etwa Querformate mit Platz für Text.
Natürliche Gesichter, kein Durcheinander, keine fremden Logos und keine lesbaren Namensschilder.
16:9 für Hauptbilder, 3:2 im Text, 1:1 für Kacheln, 1,91:1 für Link-Vorschauen.
WebP oder AVIF in sRGB statt Originaldateien. Das Hauptbild lädt sofort, der Rest verzögert.
Firma, Motiv, Messe und Jahr im Dateinamen statt der Kameranummer.
Ein Satz, der beschreibt, was zu sehen ist. Keine Listen von Suchbegriffen.
Drei bis sechs gut gewählte Bilder reichen meist: eine Übersicht des Stands, zwei oder drei Gespräche, ein Produktdetail und ein Teamfoto. Mehr Bilder machen den Beitrag nicht besser, nur langsamer.
Wenn Sie erkennbare Besucher gezielt zeigen, holen Sie eine Einwilligung ein. Bei Übersichtsbildern, in denen Menschen nur am Rand zu sehen sind, gelten andere Maßstäbe. Im Zweifel lassen Sie sich rechtlich beraten.
WebP oder AVIF liefern kleine Dateien bei guter Qualität, JPEG dient als Rückfalloption. PNG ist für Fotos zu groß.
Nein. Laden Sie eine Webversion in passender Breite hoch und bewahren Sie die Originale im Archiv auf. Originale in voller Auflösung verlangsamen die Seite deutlich.
Ein Suchbegriff darf vorkommen, wenn er das Bild wirklich beschreibt. Wichtiger ist, dass jemand ohne Bild versteht, was zu sehen ist.
Am besten noch in der Messewoche, solange Kontakte und Besucher sich an den Stand erinnern. Mit einer Lieferung innerhalb von 24 Stunden nach Messeende ist das gut machbar.
Sie brauchen Messefotos, die auch auf Ihrer Website funktionieren? Nennen Sie uns Messe, Stand und die Seiten, für die Sie Bilder brauchen, wir planen die Motive danach.
Antwort innerhalb von 24 Stunden. In Messewochen ist WhatsApp am schnellsten.