Ein Drehtag im eigenen Betrieb läuft gut, wenn Räume, Menschen und Zeitfenster vorher geklärt sind. Dieser Ratgeber zeigt, wie ein typischer Drehtag abläuft, wie Sie Räume und Kollegen vorbereiten und was Sie in der Woche davor erledigen sollten.
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Der wichtigste Punkt steht vor allen Räumen und Kameras: Benennen Sie eine Ansprechperson, die am Drehtag Zeit hat, Türen öffnen kann und die Kollegen kennt. Diese Person begleitet die Crew, holt Interviewpartner rechtzeitig ab und entscheidet kleine Fragen vor Ort, ohne dass jemand die Geschäftsführung suchen muss.
Grundlage des Tages ist ein Drehplan, den die Produktion nach dem Briefing schreibt und mit Ihnen abstimmt. Er legt fest, welcher Ort zu welcher Uhrzeit gedreht wird, wer wann vor der Kamera steht und welche Abläufe gezeigt werden. Bei Pixer entsteht dieser Plan zusammen mit Interviewfragen und Shotlist im Konzept, das Sie freigeben, bevor der Drehtag gebucht wird. Wie Sie Ziel und Umfang vorher festlegen, beschreibt der Ratgeber Imagefilm planen.
Sitzt die Zentrale im Ausland und wird am deutschen Standort gedreht, sollte die Ansprechperson vor Ort sein und Entscheidungen treffen dürfen. Die Zentrale verfolgt den Plan und gibt die Vorschau aus der Ferne frei.
Ein Beispiel für einen ganzen Drehtag mit zwei Orten und drei Interviews:
| Uhrzeit | Was passiert |
|---|---|
| 08:30 | Ankunft, Rundgang mit der Ansprechperson, Parkplatz und Stromanschlüsse klären |
| 09:00 | Aufbau im Interviewraum: Licht, Ton, zwei Kameras |
| 09:45 | Interview 1, meist die Geschäftsführung |
| 10:30 | Interview 2 |
| 11:15 | Schnittbilder im ersten Bereich: Arbeitsplätze, Abläufe, Details |
| 12:30 | Mittagspause, Umzug zum zweiten Ort |
| 13:30 | Interview 3 am Arbeitsplatz |
| 14:15 | Schnittbilder im zweiten Bereich, Team bei der Arbeit |
| 15:45 | Außenaufnahmen, Gebäude, Eingang, Reserve für Verpasstes |
| 16:30 | Abbau |
Ein halber Drehtag (4 Stunden) folgt demselben Muster an einem Ort, mit ein bis zwei Interviews. Legen Sie Interviews möglichst in den Vormittag: Die Menschen sind frischer, und wenn sich etwas verschiebt, bleibt am Nachmittag Luft. Bei zwei Drehtagen verteilt sich dasselbe Muster auf mehr Orte. Der zweite Tag eignet sich für Abläufe, die nur zu bestimmten Zeiten stattfinden, etwa einen Schichtwechsel, eine Auslieferung oder eine Schulung.
Wer vor der Kamera steht, sollte das nicht am Morgen des Drehtags erfahren. Informieren Sie das Team eine bis zwei Wochen vorher: wann und wo gedreht wird, wofür der Film gedacht ist und wer ein Interview gibt. Kollegen, die nicht im Bild sein möchten, können das dann so rechtzeitig sagen, dass sich der Plan anpassen lässt.
Wie Kollegen vor der Kamera natürlich wirken, steht ausführlich im Ratgeber Mitarbeiter vor der Kamera.
Am Vortag lohnt ein kurzer Rundgang mit der Ansprechperson durch alle Drehorte. Was dabei auffällt, etwa ein voller Lagergang oder ein kaputtes Leuchtmittel, ist am Vortag schnell behoben und kostet am Drehtag keine Zeit.
Unser Team besteht am Drehtag aus zwei bis drei Personen mit Cine-Kameras, eigenem Licht und Funkstrecken. Der Betrieb läuft weiter, nur der Interviewraum ist während der Gespräche belegt. Wenn Sie ohnehin auf einer Messe in Düsseldorf, Köln oder Essen ausstellen, lässt sich der Drehtag im Unternehmen mit Aufnahmen an Ihrem Messestand verbinden, dieselbe Crew dreht beides. Die festen Pakete für halbe und ganze Drehtage stehen auf der Seite Corporate Video.
Hat Zeit, kennt die Kollegen, öffnet Türen und entscheidet kleine Fragen vor Ort.
Orte, Interviews und Abläufe in fester Reihenfolge, Interviews möglichst am Vormittag.
Keine Lüftung, kein Durchgang, Tageslicht steuerbar, Hintergrund mit Bezug zum Unternehmen.
Vertrauliches entfernen, Arbeitsplätze dürfen nach Arbeit aussehen.
Eine bis zwei Wochen vorher, mit Einwilligung für jede erkennbare Person.
Ersatz-Interviewpartner und Pufferzeit am Nachmittag.
Pro Person 30 bis 45 Minuten, inklusive Mikrofon und kurzer Einstimmung. Für Schnittbilder arbeiten Kollegen einfach weiter.
Nein. Die Crew aus zwei bis drei Personen dreht Schnittbilder im laufenden Betrieb. Nur der Interviewraum sollte während der Gespräche ruhig und reserviert sein.
Die Kleidung, die sie im Alltag tragen. Feine Streifen, kleine Karos und fremde Logos vermeiden, Firmenkleidung gern zeigen.
Für jede erkennbare Person empfehlen wir eine kurze schriftliche Einwilligung. Eine Vorlage bringt die Crew mit.
Vom Briefing bis zum Dreh vergehen meist ein bis zwei Wochen. Wer viele Kollegen oder mehrere Standorte einplant, sollte mehr Vorlauf einrechnen.
Ja, bei Ihnen vor Ort in ganz Deutschland. Innerhalb von NRW ist die Anfahrt in jedem Paket enthalten, für andere Städte wird die Reise einmal pro Einsatz im Angebot ausgewiesen.
Sie planen einen Drehtag in Ihrem Unternehmen? Nennen Sie uns Standort, Wunschtermin und die Zahl der Interviews, wir schicken Ihnen einen Drehplan und ein festes Angebot.
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